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Die Konzeption

So sah sie aus als wir angefangen haben:


„Ausgangspunkt des Kurses sind die Bedürfnisse und Vorkenntnisse der Bewohner.
Voraussetzung zur Teilnahme ist die persönliche Motivation des jeweiligen Bewohners, Kenntnisse im Lesen und Schreiben zu erwerben oder zu festigen, sowie die Bereitschaft, die Teilnahme für ein halbes Jahr fest zuzusagen.

Die Teilnehmer werden angeleitet, Laute akustisch wahrzunehmen und zu unterscheiden und korrekt zu artikulieren. Nach der optischen Arbeit am Einzelbuchstaben folgen Schreib-Übungen. Der Schreiblehrgang umfasst zunächst nur die Druckschrift, es sei denn, die Bewohner möchten ausdrücklich die Schreibschrift erlernen.
Parallel erarbeiten wir Buchstaben- und Lautstruktur von Silben und Worten.
Da es nicht sinnvoll sein kann, mit Erwachsenen mit Schulfibeln zu arbeiten, ist das gemeinsame Erarbeiten einer Art Eigenfibel mit Texten aus dem Lebensumfeld der Bewohner geplant. Jeder sinnvolle Schreib- und Leseanlass im Alltag der Bewohner soll aufgegriffen und mit einbezogen werden. Diese Texte können auch schon zusammengestellt werden, ehe die eigene Lesefähigkeit ausreicht, um sie zu lesen. Sie werden vorgelesen, um so eine Beziehung zur Schriftsprache und einen Anreiz zum Weiterlernen zu schaffen.

Der Kurs ist als Anfängerkurs (keine oder geringe Vorkenntnisse) konzipiert, aber Bewohner mit Vorkenntnissen können in Differenzierungsphasen ihre Lese– und Schreibfertigkeit verbessern.“

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