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Equipment

6. November 2009

Nachdem ich neulich gebeten wurde, mal ein paar Tipps zu geben, fang ich mal mit der „Ausrüstung“ an.

Für die Teilnehmer hat sich ein Ordner zum Abheften der Arbeitsblätter bewährt. Hat man ihn vergessen, kann man Blätter später noch abheften; ist er überfüllt, kann man ihn abspecken. Die Ordner haben vier Ringe – man braucht also unbedingt einen passenden Locher. Blätter mit 2 Löchern reißen  erfahrungsgemäß leicht aus.

Eine mobile Tafel hab ich mir aus einem großen Stück stabiler Pappe und Tafelfolie gemacht. Da wir keinen festen Schulraum haben, kann sie so einfach an einen Nagel an der Wand gehängt und nachher wieder abgenommen werden.

Wichtig sind Bleistifte, Filzstifte und Gelstifte in vielen Farben. Meine Teilnehmer lieben es bunt, und auch erwachsene Männer geben sich mit einem goldenen Stift mehr Mühe. Und wenn Motivation mal so  einfach ist, sollte man das schamlos ausnutzen!

Scheren und Klebstifte braucht man für Zuordnungsaufgaben, bei denen z.B. Text zu Bildern geklebt wird. Besser zu handeln, aber teurer: Aufkleberpapier, das sich mit dem Drucker beschreiben lässt.

Arbeitsblätter erstelle ich am PC selbst oder lade sie aus dem Internet herunter; sie sollten optisch ansprechend sein und starken Aufforderungscharakter haben.

Spiele, Spiele, Spiele! Ich kaufe jedes Lesespiel, das ich im unteren Preissegment  finde  und habe selbst jede Menge Dominos und Memorys, Klammerspiele, Silbenpuzzles und Lesefächer erstellt. In der Linkliste finden sich viele Anregungen und Material zum Runterladen. Auch auf Flohmärkten wird man da manchmal fündig. Da wir uns ja sehr langfristig mit Buchstaben und Grundwortschatz beschäftigen, ist Abwechslung das A&O. Und wir wollen ja auch Spaß miteinender haben!  Da die Sachen lange halten müssen, sollte man sie laminieren.

Magnettafeln sind nützlich für Teilnehmer, die feinmotorisch nicht in der Lage sind zu schreiben. So können sie sich auch beteiligen. Ich habe jetzt auch ein uraltes Laptop „geerbt“, auf das ich noch ein Schreibprogramm aufspielen muss, und das dann auch im Lesekurs zum Einsatz kommen soll.

Das ist eigentlich alles, was man außer Tischen und Stühlen und ein bisschen Enthusiasmus braucht.

Ach ja, und natürlich die Anwesenheitsliste! Sie ist ja fast das Wichtigste! Da klebt jeder Teilnehmer jedesmal einen kleinen Aufkleber in seine Spalte, und wenn er 10mal da war, darf er in die Schatzkiste greifen. Da sind kleine Blöcke, Schlüsselanhänger, witzige Stifte, bunte Kulis oder auch kleine Süßigkeiten drin – und man kann sicher sein, dass jeden Donnerstag die Punkte gezählt werden.

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